Atem-Übung 6

Das Federn – „Atem ist Bewe­gung, Bewe­gung ist Leben“.

Vor­aus­set­zung dazu ist ein guter Stand, mit dem habt Ihr euch die letz­ten Wochen mit den Klei­nen Schrit­ten und der Balan­ce­übung schon ver­traut gemacht.

Zu eurer Erin­ne­rung, Ihr steht etwa hüft­breit – das Gewicht etwas mehr auf dem Vor­der­fuß, Fuß‑, Knie- und Hüft­ge­len­ke sind beweg­lich – und spürt wie der Boden sich an eure Fuß­soh­len anschmiegt.

Dann beginnt Ihr leicht aus den Fuß­ge­len­ken her­aus zu federn, so dass sich eure Fer­sen bei jeder Bewe­gung ein wenig vom Boden lösen.

Die­se klei­ne Bewe­gung kann eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für unbe­weg­li­che Fuß­ge­len­ke sein, tut aber unglaub­lich gut. Sie setzt sich nach und nach über alle Gelen­ke – die­se sind wie Tore zwi­schen den ein­zel­nen Instan­zen – Mus­kel­schich­ten und inne­ren Orga­ne fort und Ihr beginnt im Gan­zen fein zu schwin­gen.

Euer Kör­per wird bis in jede ein­zel­ne Zel­le durch­läs­sig für die Bewe­gung eures Atems, ihr wer­det leben­dig.

Ihr könnt auch klei­ne Vari­an­ten ein­bau­en, z. B. das Gewicht mal mehr auf einen oder den ande­ren Fuß ver­la­gern. Oder ihr beginnt wie ein klei­ner Ball durch die Gegend zu hüp­fen wenn euch die Bewe­gungs­lust packt. Gebt die­sen Impul­sen nach.

Wenn Ihr mit der Bewe­gung auf­hört, hal­tet einen Moment inne und genießt die ers­ten umfang­rei­che­ren Atem­zü­ge die ent­ste­hen.

Atem ist Bewe­gung, Bewe­gung ist Leben“ und los geht’s

Ger­trud

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